Massenschlachtung von Schweinen in Ägypten begonnen
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In Ägypten hat am Samstag die umstrittene Massenschlachtung von Schweinen begonnen.
KAIRO - In Alexandria wurden rund hundert Tiere getötet, wie die amtliche Nachrichtenagentur Mena meldete. In Kairo wurden 28.000 Schweine zu Schlachthöfen gefahren, insgesamt wurden nach Behördenangaben am Samstag 550 gekeult. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums soll die Aktion drei bis vier Wochen dauern. Die Behörden hatten erklärt, die Massenschlachtung habe nichts mit der Schweinegrippe zu tun. Es handle sich um eine "allgemeine Gesundheitsmaßnahme". In Ägypten ist bislang kein Fall von Schweinegrippe bekannt.
Die etwa 250.000 Schweine in Ägypten werden vor allem von koptischen Christen gezüchtet und verspeist. Die Schweinezüchter hatten empört auf die Schlachtanordnung reagiert, da die Schweinegrippe laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht durch den Verzehr von Schweinefleisch ausgelöst wird. Im Islam gelten Schweine als unrein. (AFP/red.)