Ein Fischer sei den Flüchtlingen als erster zu Hilfe gekommen, als
das sieben Meter lange Motorboot gekentert sei, teilten die Behörden
mit. Er habe acht Menschen gerettet und dann die Polizei alarmiert. Die
Rettungskräfte hätten vier weitere Menschen in Sicherheit gebracht.
Das Flüchtlingsboot war den Angaben zufolge von der ostafrikanischen
Inselgruppe Komoren in See gestochen, die nordwestlich von Mayotte
liegt. Mayotte liegt etwa siebzig Kilometer von der Hauptinsel der
Komoren entfernt und hat ein neunmal so großes Bruttoinlandsprodukt pro
Kopf wie die Inselgruppe. Allein in diesem Jahr fing die französische
Polizei dort rund zweihundert Flüchtlingsboote ab. (AFP/red.)