Biden trifft irakische Vertreter
 Biden (AFP) |
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Sadr-Anhänger demonstrieren gegen Besuch
Am zweiten Tag seines Besuchs im Irak ist US-Vizepräsident Joe Biden in Bagdad mit dem US-Kommandeur Ray Odierno und Botschafter Christopher Hill zusammengetroffen.
Er sprach am Freitag außerdem mit führenden sunnitischen Politikern sowie mit dem schiitischen Vize-Präsidenten Adel Abdel Mahdi. In der irakischen Hauptstadt demonstrierten unterdessen tausende Anhänger des schiitischen Predigers Moktada Sadr gegen Bidens Besuch. Sie riefen in Sprechchören "Nein zu den USA! Nein zur Besatzung! Ja zum Irak!" und verbrannten eine US-Fahne.
Die US-Armee hatte sich am Dienstag aus den irakischen Städten und Dörfern in Militärstützpunkte zurückgezogen. Im Irak sind derzeit noch mehr als 130.000 US-Soldaten stationiert. Bis Ende 2011 sollen alle US-Truppen das Land verlassen. Biden war kürzlich von US-Präsident Barack Obama damit beauftragt worden, den Abzug der US-Truppen und die Bemühungen der USA für eine politische Aussöhnung im Irak zu überwachen.