Schweden übernimmt EU-Ratspräsidentschaft
 Fredrik Reinfeldt (r.) - Foto: Bengt Nyman/flickr |
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Schweden will den Kampf gegen den Klimawandel und die steigende Arbeitslosigkeit zu den Hauptthemen seiner EU-Ratspräsidentschaft machen, die am Mittwoch begonnen hat.
"Die Finanzkrise und der Klimawandel werden unsere Prioritäten sein", sagte der schwedische Regierungschef Fredrik Reinfeldt am Dienstagabend vor Journalisten in Stockholm. Bei der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen wolle Schweden darauf hinwirken, dass die EU das dort auszuhandelnde neue UN-Umweltabkommen unterzeichne. "Wir brauchen eine globale Antwort auf dieses globale Problem", sagte Reinfeldt. Um das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherzustellen, müsse koordinierter und grenzüberschreitend für deren Kontrolle gearbeitet werden.
Die schwedische Ratspräsidentschaft wird am Mittwoch mit einem Treffen der EU-Kommission in Stockholm offiziell eingeläutet. Reinfeldt steht in den sechs Monaten ein umfangreiches Programm bevor. Sollte der EU-Reformvertrag von Lissabon bis Jahresende in Kraft treten, müssen wichtige Personalfragen geklärt werden. Außerdem will Schweden die EU-Erweiterung voranbringen. Das skandinavische Land gehört seit 1995 zur EU, ist aber nicht Mitglied der Eurozone. (AFP/red.)