06.01.2010 | 00:07
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Jemen: US-Botschaft wieder geöffnet

Foto: kurvenalbn/flickr

Sanaa - Nach zwei Tagen ist die US-Botschaft in Jemens Hauptstadt Sanaa wieder geöffnet worden. Die Botschaft wurde am Sonntag wegen Terrorgefahr geschlossen, andere Botschaften arbeiten weiterhin nur eingeschränkt.
Die britischen und japanischen Vertretungen bleiben für Besucher auch weiter geschlossen, in der deutschen Botschaft wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Der jemenitische Al-Qaida-Arm hatte sich zum versuchten Attentat von Detroit bekannt und mit weiteren Anschlägen gedroht, woraufhin unter anderem die USA die vorbeugende Schließung ihrer Botschaft beschlossen hatten.

Großoffensive gegen den Terrorismus

Jemenitische Sicherheitskräfte haben heute eine groß angelegte Offensive gegen den Terrorismus gestartet, bei Hausdurchsuchungen sollen bereits fünf Kämpfer festgenommen worden sein. "Der Jemen wird nie ein Unterschlupf für Terroristen sein. Die Regierung hat einen wohldurchdachten Plan, um Al-Qaida-Terroristen aufzuspüren und zu bekämpfen", sagte Regierungssprecher Hassan el Lausi. Bei dem heutigen "Sicherheitsgipfel" im Weißen Haus soll auch die Lage im Jemen thematisiert werden. (dts/red)

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