Der virtuelle "Josh" hatte sich zunächst für Megan interessiert, dann aber den Mail-Kontakt mit hasserfüllten Nachrichten beendet. Zuletzt schrieb er: "Ohne dich wäre die Welt schöner." Kurz darauf brachte sich das Mädchen um. Unter Tränen berichtete Megans Mutter vor Gericht, wie das US-Magazin "People" berichtete: "Ich habe die Tür ihres Zimmer geöffnet und sie erhängt am Kleiderschrank gefunden."
Drews Verteidiger Dean Steward machte vor der Jury mehrmals darauf
aufmerksam, dass es in dem Prozess nicht um ein Tötungsdelikt gehe.
"Das ist ein Fall von Computer-Betrug und -Missbrauch, kein
Mordprozess", sagte er. Es handele sich um einen "tragischen Fall für
jeden - am meisten für Megan". Er fügte hinzu, dass seine Mandantin für
die zuletzt verschickte Mail von "Josh" nicht verantwortlich gewesen
sei. Drew drohen bis zu 20 Jahre Haft. (AFP/red.)
