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Die ERFORSCHUNG DER SUPERMATERIE: Der Begriff basiert auf der Vorstellung, dass es zu allen aus dem Standardmodell bekannten Teilchen schwerere Zwillingsteilchen gibt. Die Supersymmetrie könnte eine der überraschendsten Theorien der vergangenen Jahre erklären - dass nämlich die sichtbare Materie nur rund vier Prozent des Universums ausmacht, während 96 Prozent auf bislang rätselhafte "dunkle Materie" und "dunkle Energie" entfallen. Einem theoretischen Konzept zufolge könnte "dunkle Materie" aus supersymmetrischen Teilchen bestehen, so genannten Neutralinos.
Das RÄTSEL UM MATERIE UND ANTIMATERIE: Bei der Umwandlung von Energie in Materie entsteht ein Teilchen und ein weiteres mit entgegengesetzter elektrischer Ladung. Wenn beide zusammenstoßen, vernichten sie sich gegenseitig in einem Energieblitz. Der gängigen Theorie zufolge müsste es bei der Geburt des Universums gleich viel Materie und Antimaterie gegeben haben. Das erklärt aber nicht, warum die unseren Kosmos bildende Materie übrig geblieben ist.
Die ZEITREISE ZUM URKNALL: Im frühesten Stadium
existierte Materie als eine Art heiße, dichte Suppe,
die als Quark-Gluon-Plasma bezeichnet wird. Bei der
anschließenden Abkühlung verbanden sich subatomare
Teilchen, Quarks genannt, zu Protonen und Neutronen. Im LHC
wollen die Forscher schwere Ionen zusammenprallen lassen.
Dabei entstehen kurzzeitig Temperaturen, die 100.000 Mal
heißer sind als das Zentrum der Sonne. Die Quarks
werden dadurch wieder freigesetzt - die Wissenschaftler
wollen beobachten, wie sie erneut gewöhnliche Materie bilden. (AFP)

