Citigroup erwägt Verkauf
 AFP |
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Der US-Bankriese Citigroup erwägt nach Informationen des "Wall Street Journal" einen vollständigen Verkauf oder den Verkauf lukrativer Unternehmensteile. Wie die Zeitung am Donnerstag auf ihrer Internetseite berichtete, sind Citigroup-Chef Vikram Pandit und andere Vorstandskollegen frustriert über den drastischen Absturz der Aktie an der Wall Street. Die Anteilsscheine notierten am Donnerstag 26 Prozent niedriger, nachdem es am Vortag bereits einen Kursverfall um 23 Prozent gegeben hatte.
Die Verkaufserwägungen seien in einem "frühen Stadium", heißt es
beim "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Die
Unternehmensführung werde am Freitag über das weitere Vorgehen beraten.
In Frage komme auch der Verkauf von Teilen des Unternehmens, etwa des
Broker-Hauses Smith Barney oder der Kreditkarten-Branche. Für den Fall
einer Übernahme waren Morgan Stanley und Goldman Sachs als Käufer im
Gespräch. Am Montag hatte die Citigroup die Streichung von 50.000
Stellen angekündigt. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen einen
Verlust von 2,8 Milliarden Dollar angegeben und damit das vierte
Quartal in Folge rote Zahlen geschrieben. (AFP/red.)

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