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Milliardenhilfen für Ungarn:
Als erster neuer Mitgliedstaat seit der EU-Osterweiterung 2004 erhält Ungarn eine Milliardenhilfe aus dem Rettungsfonds. Die EU-Kommission sagte Budapest in der Nacht zu Mittwoch einen Kredit von 6,5 Milliarden Euro zu; dazu kommen weitere 12,5 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und eine Milliarde von der Weltbank, also insgesamt 20 Milliarden Euro. Neben Ungarn gelten derzeit auch Bulgarien und die Baltenstaaten als geschwächt.
Ruf nach erweiterten Hilfen:
Neben der Kommission spricht sich auch
der französische Präsident und amtierende EU-Vorsitzende Nicolas
Sarkozy für eine Aufstockung der EU-Hilfen aus. Er hatte am
Dienstagabend nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister
Gordon Brown in Versailles "mindestens 20 Milliarden Euro" verlangt.
Dies ist auch Thema bei den EU-Finanzministern am Dienstag in Brüssel
und beim EU-Sondergipfel zur Finanzkrise am Freitag kommende Woche. Die
EU-Staaten müssen den erweiterten Hilfen zustimmen. (AFP)
